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18.05.2013
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Öffentlichkeits- und Marketingstrategie demographischer Wandel (7036 Besucher)
Projekt, das Betriebe, Verbände, Politik und die Öffentlichkeit für die Anforderungen des demographischen Wandels in der Erwerbsarbeit sensibilisieren soll. Forschungsergebnisse werden mit Unternehmen und Verbänden exemplarisch umgesetzt.

Laufzeit
01.09.1999 - 30.09.2002

Projektbeschreibung
Sinkende Geburtenraten und eine kontinuierlichen Steigerung der Lebensdauer führen mittel- bis langfristig zu einer erheblichen Veränderungder Altersstrukturen in Europa und anderen Industrienationen. Prognosen gehen von einem Bevölkerungsrückgang aus, der mit einer Abnahme derZahl jüngerer Erwerbsfähiger einher geht. Vor diesem Hintergrund sind Engpässe bei der Rekrutierung von betrieblichem Nachwuchs und ein erhöhtesDurchschnittsalter der Belegschaften zu erwarten. Falsche Unternehmensleitbilder, eine kurzsichtige Personalpolitik, Rahmenbedingungen, welche dasfrühzeitige Ausscheiden Älterer begünstigen und eine nicht alternsgerechte Arbeitsgestaltung verstärken diesen Trend. Es stellt sich die Frage, ob dieInnovationsfähigkeit der Unternehmen durch diese Entwicklung gefährdet wird. Da das nötige Umdenken bei Unternehmen, Arbeitnehmern undVerbänden ebenso Zeit braucht wie das Ergreifen von Gegenmaßnahmen, ist es schon heute wichtig, sich auf die veränderten Rahmenbedingungen einzustellen. Aufklärung über die kommenden Veränderungen und die notwendigen Gegenmaßnahmen ist aber auch nötig, da neben dem schleichenden,versteckten Alterungsprozess von Bevölkerung und Belegschaften zentral gegen ein Vorurteil anzukämpfen sein wird, das sich zu verfestigen droht:Ältere Menschen seien, so dieses landläufige Stereotyp, weniger leistungs- und innovationsfähig. Im Gegensatz hierzu zeigen die vorliegendenForschungsergebnisse eindeutig, daß Leistungskraft und Innovationsfähigkeit weniger mit dem biologischen Alter(n) als mit den fördernden oderhemmenden Bedingungen zusammenhängen, denen die Menschen in ihren individuellen Lebens-, Erwerbs- und Berufsverläufen unterliegen. ZentraleThemenschwerpunkte des Verbundvorhabens: 1. Ausgewogene Altersstrukturen und betriebliche Innovationsfähigkeit; 2. alternsgerechte Arbeits- undPersonalpolitik; 3. Beschäftigung und neue Tätigkeitsfelder für Ältere. Methodische Vorgehensweise: Auf der Basis bereits erarbeiteter Lösungsansätze ist es das Ziel dieses aus 14 Teilprojekten bestehendenTransfer-Verbundes, zur Bewältigung der Folgen des soziodemographischen Wandels sensibilisierende, beratende und gestalterische Lösungengemeinsam mit und für Erwerbspersonen, Betriebe und Verbände zu erarbeiten und zu verbreiten.

Projektpartner
Fraunhofer IAO, Stuttgart; BTU Cottbus, FH Niederrhein, Mönchengladbach; FFG, Dortmund; GfAH, Dortmund; INIFES, Stadtbergen mit SÖSTRA Berlin; ISF München; ISIS, Frankfurt/Main; ISO, Saarbrücken; Prognos AG, Basel; TU Hamburg-Harburg; Unique, Berlin; VDI/VDE-IT, Teltow; Zukunftswerkstadt der Handwerkskammer Hamburg

Kontaktinformationen

Buck, Hartmut
Fraunhofer IAO
Nobelstr. 12
70569 Stuttgart
Tel. +49(0)7 11-9 70- 20 53 Fax. +49(0)7 11-9 70- 22 99
email
http://www.demotrans.de


Mit freundlicher Unterstützung
Bundesministerium für Bildung und Forschung, Projektträgerschaft durch DLR-PT


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